grundausbildung von gangpferden

so, jetzt möchte ich euch gern kurz mein neues buch vorstellen.

mein erstes buch war, im gangpferdebereich, mehr eine „allgemeine reitlehre“, da habe ich alles aufgeschrieben, von dem ich dachte das müsse mal gesagt werden oder könnte für den einen oder anderen hilfreich sein.

Mein neues buch trägt den titel „Grundausbildung von gangpferden“. dieser titel war, im gegensatz zu dem für das erste buch auch sofort klar. „Dressur für gangpferde “ , mein erstes buch lief unter dem arbeitstitel „pferdegerechte ausbildung für gangpferde“

für das zweite buch hatten wir kurz überlegt „die stellung“ mit in den titel zu bringen, haben und dann aber für einen allgemeineren titel entschieden, das war gut so. Inhaltlich war es für mich ein wenig leichter, da die ausbildung eines pferdes ja eine relativ lineare sache ist. Beim ersten buch haben wir manchmal überlegt ob dies oder das mit rein soll oder nicht

das buch läuft zwar unter „Grundausbildung von Gangpferden“ ist aber keineswegs nur für besitzer von jungpferden geeignet und ein großer teil auch nicht nur für gangpferdemenschen. Für die gesamte bodenarbeit, die freiarbeit, das longieren und auch die ersten reitanfänge macht es nicht wirklich unterschied wieviele gänge ein pferd hat. Es geht immer um das eine und das ist in meinen augen „ein pferd in balance bringen und dann stark machen“deshalb lautet auch der untertitel „geraderichtung von anfang an“. ganz gleich ob es sich um ein jungferd oder ein „korrekturpferd “ handelt“

und, wie ich auch im buch betont habe, gerade für die gangpferde mit einem noch sensibleren gleichgewicht ist das „in balance bringen“ d a s mittel zu einem guten tölt, nur( !!) diese arbeit an den grundlagen verhilft zu einem lockeren ausdrucksstarken tölt über den rücken. Nichts anderes. Endlose runden um die ovalbahn mit schweren boots an den füßen richten kein kurzes schiefes pferd gerade.

so sehr ich boenarbeit und longieren früher gehasst habe, ich fand das furchtbar blöd, wollte nur reiten, so sehr liebe und schätze ich sie jetzt. Sie ist ein soooo effektives mittel, es macht so spass zu sehen was man damit bewirken kann, sofern sie intelligent eingesetzt wird und die pferde eben nicht einfach ausgebunden zentrifugiert werden. Ganz viel wissen, das ich mir dazu angeeignet habe kommt aus der akademischen reitkunst, ich schätz hier Marius Schneider als lehrer sehr.

im theorieteil finden sich vor allem ausführungen zur geraderichtung, zum vorwärts-abwärts und zur stellung, themen die ich im ersten buch auch schon hatte, das sind aber einfach die dinge um die es wirklich geht, die hätte ich schlecht weglassen können. Ich habe mich auch sehr bemüht sie etwas anders aufzubereiten. Die bodenarbeit am kappzaum wird also ausführlich besprochen, das longieren, die freiarbeit, ebenso die tatsächlichen anfänge mit einem jungferd, der übergang zum reiten, ich gebe auch tipps zum ausreiten, erkläre auch warum ich es mit bestimmten oft üblichen elementen der ausbildung wie „freilaufen lassen“, handpferdereiten und vor allem der doppellonge nicht so habe ( auch wenn mir das alle ausreden wollten, ich kann halt auch stur wie ein pony sein) und ein großes thema ist das entölten von sehr trabigen pferden, danach werde ich oft per mail zb gefragt…

viel spaß damit!

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