schlemmen und unterrichten in graz

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Ich habe dieses wochenende meinen ersten und weltbesten krautstrudel gegessen, eine theorieeinheit über die bedeutung der stellung gehalten und wieder eine flasche bestes kernöl geschenkt bekommen-  kurz ich war wieder auf kurs in graz. Fast hätte ich ihn wegen der weltuntergangswetterprognose bei uns abgsagt. Aber nur fast, zum glück, das wetter in graz war viel besser als bei uns und ich hab mich sehr gefreut die nette „ösi truppe“ wiederzusehen. Sieben kursplätze wurden vergeben, mehr als sieben will ich nicht…

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Der bodenarbeitskurs im frühjahr hat deutlich spuren hinterlassen, eine teilnehmerin wollte sowohl nicht nur mit ihrem jungpferd sondern auch mit ihrer bereits gerittenen stute unbedingt die drei stunden bodenarbeit machen, sie strahlte mir entgegen“ die bodenarbeit hat mir fürs reiten sooo viel gebracht“…“schön, das freut mich wirklich“

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Ansonsten waren zwei neue dabei, ein mann mit einem relativ jungen isländer, der gerade mit hilfe einer ausbilderin angeritten wird, allerdings so gut wie keine ausbildung am boden genossen hat, das möchte der besitzer etwas selber „in die hand nehmen“, das finde ich super. Das pony ist deutlich rechts hohl, ich habe ihnen übungen an die hand gegeben um das durch bodenarbeit und auch gerittene gymnastizierung im schritt langsam etwas auszugleichen

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Ein zweiter ( 4jähriger) jungspund war dabei, er wird sehr ausgiebig am boden ausgebildet bevor er nächstes jahr geritten wird. Zeit ist der grösste luxus in der pferdeausbildung! Themen waren hier einfache führübungen zu perfektionieren, das führen auf distanz eintuführen, die führposition zu wechseln, das lösen des genicks im stand, erstes weichen der hinterhand und auch freilaufen

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Wirklich begeistert war ich von thottis fortschritten. Thotti tat sich immer extrem schwer getan mit dem traben, wenn überhaupt waren wenige schritte möglich. Ich war wirklich überrascht ihn runden um runden auf beiden händen traben zu sehen. Hut ab!!Die besitzerin arbeitet unter dem jahr mit auch mit anna eichinger, da sieht man wirklich wieviel man mit reeller gymnastizierung und viel geduld erreichen  kann. Jetzt gilt es sowohl den trab als auch den tölt durch stellung und biegung zu verbessern. Im trab sehr vorsichtig, im tölt relativ deutlich und mit vielen wechseln

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Auch die anderen teilnehmer wünschten sich „handarbeitsübungen“ um ihre pferde vor dem reiten am boden schon etwas lösen zu können. Beim reiten arbeiteten alle mit wachsender begeisterung ( behaupte ich jetzt mal😊) durch stellung und biegung und seitwärts an der geraderichtung und balance ihrer pferde! ja, hier wird immer relativ ausführlich schritt geritten, aber mir ist es immer auch wichtig dass die leute mir den trab und auch tölt zeigen. meist ist doch doch der tölt der gang in dem mehr schwierigkeiten bestehen, an dem also mehr gearbeitet werden soll, der trab wird eher kurz zum lösen benutzt, den rücken einmal, am besten in einer dehnungshaltung, zum schwingen bringen, dann in die töltarbeit.

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vielen dank für eure begeisterung, hat spass gemacht!

 

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