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Herzlich Willkommen auf meiner neuen Seite !

Es wurde Zeit für eine neue Homepage, hier ist sie. Ich habe mich bemüht, interessante Informationen über mich und meine Philosophie zu sammeln.
Außerdem findet Ihr hier einige Termine, wann ich wo bin. Ich habe mich entschieden, auf Facebook nicht mehr präsent zu sein, freue mich aber, hier meinen Blog weiter zu führen. Der gibt mir die Möglichkeit, relativ zeitnah, über Aktuelles zu berichten. Ich hoffe, mein neuer Internet Auftritt gefällt Euch! Sollten sich Fragen ergeben, meldet Euch gerne, viel Spaß beim Lesen und Gucken.

Eine kleine Auswahl von aktuellen Foto’s findet Ihr hier.

So könnt Ihr mich erreichen:

E-Mail:        kirstiludwig@gmx.de

Tel:               +49 173 3560421

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Kirsti

Über mich

Meine Freundinnen mussten schon als Kinder in „Zügel“ verknotet mit mir durch die Isarauen galoppieren und auf Streusalzkästen voltigieren. Mit sieben Jahren kam ich zum ersten Mal nach Ampflwang, ich begann das Reiten also auf Isländern. Eine meiner wichtigsten Vorbilder als Jugendliche war sicher Brigitte Karmus, strenge Reitlehrerin in Ampflwang. Sie und auch Gereon Wimmer haben mein Islandpferderreiten sehr früh dahingehend geprägt, dass Isländer nicht nur im Tölt um die Bahn gejagt werden dürfen, sondern eine gewisse „dressurmäßige Gymnastizierung“ extrem wichtig ist. Gereons Reit- und Unterrichtstil gefiel mir, so dass ich nach dem Kauf von Blika weiterhin bei ihm Kurse besuchte und begann, an dem einen oder anderen Turnier teilzunehmen. Ich verdanke Blika eine Kiste mit hübschen bunten Schleifen und superschöne Erinnerungen an diese Zeit. Mit Blika und dem Pferd einer Freundin erwarb ich dann auch den Fachübungsleiterschein in Pöllndorf. Er wurde mir damals noch in Deutschland als Trainer-C-Schein anerkannt. Nachdem ich aber nicht die „richtigen“ Fortbildungen besuchte, habe ich ihn wieder verloren. Meine Interessen gingen mehr und mehr in die Richtung „Klassisches Reiten“. Ich nahm z.B. mit Blika Unterricht bei Anja Beran und besuchte einen Kurs bei Bent Branderup. An unzähligen anderen Kursen und Seminaren nahm ich als Zuschauerin teil. Zu nennen wären hier Marc de Broissia, Christine Stückelberger, Desmond o´Brien, Martin Plewa, Eckard Meyners, Gerd Heuschmann, Klaus Schöneich, Juan Rubio Martinez, Manuel Jorge de Oliveira, Dominique Barbier, Joao Lynce, etc. Ich habe z.B. auch eine Woche Unterricht in Portugal bei Sophia Valenca genommen, der Tochter des Reitmeisters Luis Valenca.
Von all diesen hat mir der eine mehr, der andere weniger oder auch gar nicht gefallen, gelernt habe ich aber von allen etwas, sei es auch, dass ich so nicht reiten will. Marius Schneider ist aktuell der, der mir am meisten zusagt, von dem ich weiter lernen möchte.  Als Ausgleich für die viele frische Luft und die groben Boots während des Tages, genieße ich abends gern die kulturellen Angebote Münchens.

Philosophie

Reiten und Reiten sind sind oft zwei Paar Stiefel!
Lektionen oder auch einen spektakulären Tölt runterreißen ist definitiv nicht wirklich schwierig, das kann jeder relativ schnell lernen!! Anders sieht es aus mit harmonischem Reiten, gepaart mit gesundem, korrektem „über den Rücken“ Reiten. Das sieht man nicht oft. Dieses höhere Ziel möchte ich Ihnen näherbringen. Dafür bedarf es meines Erachtens dreierlei Voraussetzungen:

–  als Antrieb darf einzig und allein die Liebe zum Pferd gelten
–  zweitens führt der Weg dorthin über reell erlerntes Handwerk.
Ein großer Anteil macht  die Bodenarbeit und das Longieren aus.

–  unbedingt erforderlich sind drittens ausreichend Zeit und Geduld

Zeit die es braucht, um ein Pferd, ganz gleich welcher Rasse, mit Hilfe korrektem und planmäßigem Longieren und Bodenarbeit geradezurichten; das heißt ins Gleichgewicht zu bringen, und somit von Verspannungen zu befreien. Diese Zeit lohnt sich tausendfach. Alles Nachfolgende wird einfacher, leichter und besser.
Besonders augenfällig wird eine nicht beseitigte Schiefe in den „hohen Lektionen“, ganz gleich ob in der Piaffe oder dem versammelten Tempo Tölt, ebenso wie am anderen Ende der Skala der Ausbildung zb im Rennpass, starken Trab oder im starken Tempo Tölt.
Aber auch im Alltag, irgendwo zwischen Trag- und Schubkraft, offenbart sich die nicht beseitigte schiefe mannigfaltig in Steifigkeiten jeglicher Art (passiger Tölt), in (Galopp-)rollen im Tölt, in mangelhafter Haltung in allen Gängen (Pferd trägt sich über Unterhals), in Schwierigkeiten im Galopp (Einseitigkeit, Kreuzgalopp, Takt und Tempo) und last „but not least“ auch in gesundheitlichen Problemen
( Lahmheiten) und auch Verhaltensauffälligkeiten.

Ich möchte, dass es Ihnen gelingt, Ihr (Gang)Pferd gesund und harmonisch über den Rücken zu reiten. Wichtig dabei ist mir, dass sie immer verstehen warum sie was machen.
Ganz gleich ist mir dabei, ob sie dressurmäßig aufbauen wollen, taktklar bei schöner Haltung um die Ovalbahn sausen oder einfach mit einem rittigen lockeren Pferd Spaß im Gelände haben wollen

Ein Wort zur Bodenarbeit

Bodenarbeit in Vollendung bis zu den Lektionen der hohen Schule ausgeführt ist definitiv Kunst. Der Anfang einer jeden Kunst liegt jedoch im Handwerk. Dies beginnt optimalerweise bei der Ausbildung des Jungpferdes. Die planvolle detaillierte Vorbereitung auf das „Gerittenwerden“ ist von unschätzbarem Wert. In gleichem Maße profitiert aber auch jedes Korrekturpferd von der logischen natürlichen Entwicklung durchdachter Bodenarbeit.
Lässt das junge Pferd sich brav führen, lernt es am Boden alle weiteren Elemente der Ausbildung, die wir später beim Reiten benötigen. Geht es dann ans Reiten selber ist das Pferd nicht nur locker und geschmeidig, geradegerichtet, es kennt auch schon wichtige Dinge, wie Stellung, Biegung und Seitengänge….beste Voraussetzungen für eine entspannte Ausbildung.

Meine Veröffentlichungen

Meine Bücher und Veröffentlichungen
Ich schreibe schon immer sehr gern und habe das Glück, zwei Bücher veröffentlicht zu haben, mit denen ich gesagt habe was ich gerne mal sagen wollte:

„Dressur für Gangpferde“ , von der Dehnungshaltung zum Traumtölt

Dieses lief unter dem Arbeitstitel „Pferdegerecht Reiten in allen Gängen“ . Hier ging es mir tatsächlich sehr darum, auch ein wenig zum kritischen Denken anzuregen, so findet sich hier z.B. ein Kapitel zur Trageerschöpfung. Auf Islandpferdeturnieren sieht man große sehr schwere Männer mit Kandaren auf Anschlag und zugeschnürten Mäulern die Pferde in wenig schöner Manier um die Bahn jagen und das ganze Stadion jubelt. Da läuft etwas schief.
Ich spreche weiter das Thema relative versus absolute Aufrichtung an, in der Islandpferdereiterei sieht man fast durchgehend absolut aufgerichtete Pferde. Da läuft etwas schief.
Ich habe der Dehnungshaltung ein großes Kapitel eingeräumt um zu erklären warum auch und sogar besonders ein Gangpferd lernen sollte „über den Rücken“ zu laufen. Sehr wenige (Gang)pferde, auf die ich treffe, sind in der Lage, sich zur Hand hin zu dehnen. Hier läuft etwas schief.
Guckt man sich das zusammengeschnürte Longieren, gerade auf den Abreiteplätzen großer Turniere an, kommen mir die Tränen, das geht auch anders und viel effektiver mit dem Kappzaum, hier ist es nebenbei möglich, sehr viel für die Geraderichtung zu tun.
In meinem ersten Buch finden sich zwei Gastbeiträge: einer von Nattalie Huttarsch über Sinn und Unsinn der Piaffe, sowie ein paar Worte zum Rennpass von Gereon Wimmer.
Sehr ans Herz legen möchte ich Euch außerdem die Einleitung zu diesem Buch, wie auch das Nachwort „Pferdeausbildung ist Arbeit an dir selbst“ ein spannendes Thema, wie ich finde.

In meinem neuen Buch, „Grundausbildung für Gangpferde“ habe ich die meiner Ansicht nach wichtigsten Aspekte der theoretischen Grundlagen nochmals rausgepickt. Ich hätte kein Buch über Grundausbildung von Pferden schreiben können ohne auf Stellung und Biegung, Geraderichtung und Dehnung einzugehen „Grundausbildung für Gangpferde“ ist aber vor allem ein Praxisratgeber, es beschreibt tatsächlich die Ausbildung eines Pferdes von der Pike auf bis zu den gerittenen Seitengängen. Wichtig ist mir hier aber die Bodenarbeit von den ersten Führübungen am Halfter bis zu den Seitengängen am Kappzaum wie auch das Longieren am Kappzaum.
Diese Arbeit stellt aber auch eine hervorragende Gymnastik und Korrektur für jegliches bereits gerittene Pferd dar! Bodenarbeit und Longieren am Kappzaum ist in der Islandpferdeszene noch viel zu wenig verbreitet, die Grundausbildung der meisten Pferde besteht im ausgebundenen Longieren mit Sattel. Man kann den Pferden aber vorab so viel mehr beibringen und so für ein viel entspannteres (An)reiten sorgen. Als ein wichtiges Kapitel empfinde ich auch die Beschreibung, wie das Pferd auf reellem Weg an den viel gerühmten Aussenzügel gelangt.
Ein schönes Element ist auch die Erarbeitung des Travers am Boden.
Wichtig war mir z.B. auch zu erklären, warum ich von der Arbeit mit der Doppellonge wenig überzeugt bin.
Außerdem gibt es auch wieder zwei Gastbeiträge, Gereon Wimmer beschreibt wie ein Pferd lernt, in Dr Astrid Reitz Artikel geht es um mögliche körperliche Beschwerden der Pferde

Zeitschriften
Ihr könnt außerdem auch drei Artikel von mir in dem Bookazin „Feine Hilfen“ finden. Die „Feinen Hilfen“ kann man auch immer einzeln nachbestellen:
„Guter Takt in allen Gängen“ in der Juni Ausgabe 2014
„Die Bedeutung der Stellung für die Geraderichtung“ im Juni 2015
(eigentlich ein schöner Artikel, leider mit Fehler, im Kasten steht es richtig, im Text falsch, das Genick ist k e i n Scharniergelenk)
„Über die Grundausbildung von Gangpferden“ im Mai 2016
Vergangenes Jahr durfte ich auch einen Beitrag für die Fachzeitschrift „Dressurstudien“ leisten, in der Ausgabe ging es um das Thema „Der Rücken: Kraft und Trageerschöpfung“, ich wurde hier als Islandpferdespezialistin interviewt
Die obigen sind sicher die renommiertesten Zeitschriften auf dem Markt, dennoch habe ich mich sehr sehr gefreut über die Anfrage etwas zu einem Artikel Über den Schritt im „Islandpferd“ , dem deutschlandweiten Verbandsorgan des Islandpferdezuchtverbands beizutragen ( 04/2016) . Das Islandpferd hat, meines Erachtens nicht grundlos (die Kritik) , meine Bücher bisher ignoriert. Vielen Dank an Karolina Kardel an dieser Stelle.
Des weiteren schreibe ich seit ca. 2015 das jeweilige „Schwerpunktthema“ für den „Isi-Rider“ . Das ist die regionale Verbandszeitschrift der Islandpferdeleute für Südbayern.

 

 

Termine

Kurse und Termine 2017

Ich unterrichte, außer in meiner Winterpause, während der Woche daheim in der Gegend um Starnberg, Schäftlarn, Seefeld, FFB und Weilheim und gebe auch Kurse. Diese knubbeln sich immer im Frühjahr und Herbst, da es ohne Halle sowohl im Winter als auch Hochsommer unangenehm bis sinnlos wird.

Das sind jetzt mal die festen Termine für die erste Jahreshälfte:

An den gleichen Höfen gebe ich dann im Herbst meist nochmal Kurs…

21/01 – 22/01 eigene Fortbildung Marius Schneider bei Tara Wittkopf
06/03 – 08/03 eigene Fortbildung bei Marius Schneider in Lüdinghausen
19/03 Dachshof, 87754 Kammlach
25/03 – 26/03 Wirthsmühle, 91171 Greding
02/04 Wirthsmühle, 91171 Greding
08/04 -09/04 97350 Mainbernheim
22/04 – 23/04 ( Bodenarbeits-) Kurs bei Graz
13/05 – 14/ 05 Wilkens Islandpferdehof, 32461 Petershagen
20/ 05 – 21/05 Mühlfeldhof, 76661 Philippsburg
27/05 – 28/ 05 Teilnahme Seminar Lüdinghausen
23/06 Dachshof, 87754 Kammlach
15/07 -16/07 Kurs zu meiner Serie im „Isi Rider“ auf dem Dachshof
01/07 – 02/07 Husum
22/07 – 23/07 94572 Schöfweg, ( Bayerischer Wald)

Für einzelne Kurstage findet Euch mich auch in Peiß bei München, sowie in Baierbrunn